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Exzessiver oder pathologischer Computerspiel- und Internetgebrauch

22. Mai 2012

Heute veröffentlichte die Drogenbeauftrage der Bundesregierung den Drogen- und Suchtbericht 2012 und in ihrer Pressemitteilung heißt es:

„Zunehmend verbreitet ist auch der exzessive oder pathologische Computerspiel und Internetgebrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Etwa 250.000 der 14- bis 24- Jährigen gelten als internetabhängig, 1,4 Mio. als problematische Internetnutzer.“

In der auch heute veröffentlichten Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik  wird die Anerkennung von Online-/Mediensucht als eigenständiges Krankheitsbild als Ziel angegeben.

Genaue Daten zu Computerspiel- und Internetsucht gibt es noch nicht, Forschungsprojekte laufen mittlerweile.

Sollte auf diesem „Sucht-“ Hintergrund gamebasiertes Lernen überhaupt in den Fokus von Lehrenden rücken?!?

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From → Lernen

8 Kommentare
  1. Markus Schmidt permalink

    Im Artikel ist bei „Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik“ noch ein kaputter Link.

  2. Spielsucht ist sicher ein großes und meiner Einschätzung nach weiter zunehmendes Problem. Ich bin bei der Frage hin- und hergerissen. Natürlich drängt sich die Frage auf, ob es in dieser Situation ratsam ist, Games dann auch noch in der (Weiter-)Bildung einzusetzen. Andererseits könnte das natürlich auch ein Anstoss sein, um den verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen, Sozialen Netzen, Computer & Internet übehaupt einzuüben und zu erlernen. Wir verhindern das (exzessive) Spielen ja nicht, wenn wir es aus der Bildungslandschaft verbannen.
    Es gibt auch nicht nur die Spielsucht, sondern auch die „Internetsucht“ – dennoch ist heute wohl kaum vorstellbar, für Unterrichtszwecke das Internet zu meiden.

  3. Auch ich bin bei der Frage hin- und hergerissen. Bei Spielen (die ich mag) bin ich völlig losgelöst von „der Welt“. Ich mache etwas, was mir Spaß macht und blende sehr viel aus. Genau darin sehe ich auch die Problematik für die Lernenden beim Spielen. Online-Spiele hören nach der Lernsituation nicht auf. Aber wann ist genug?

    Kann man nicht auch auf andere Art und Weise Lernsettings schaffen, in denen sich die Lernenden wohl fühlen und gerne lernen. Selbstwirksamkeit könnte dabei Zauberwort sein.

  4. trillian2012 permalink

    Ein sehr schwieriges Thema, auch meiner Meinung nach.
    Bin ich auch süchtig, wenn ich in der Internet-Branche arbeite und meine Arbeitszeit im Netz verbringe und bei meinen Aufgaben Spaß habe?

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