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Learning Analytics – Fragen über Fragen zu Beginn

4. Juni 2012

Learning Analytics – auch für mich ein völlig unbekanntes Feld und vieles liegt noch im Dunkeln.

Im Dunkeln

Nach der ersten Beschäftigung mit etwas Literatur tun sich für mich zunächst einmal Fragen auf:

Was würden Learning Analytics für mich als Lehrerende bedeuten?

  • Bessere / mehr Unterstützung der Lernprozesse bei „Wackelkandiaten“ und für die vielen  anderen Lernenden auch?
  • Welcher (zusätzliche) Arbeitsaufwand käme auf mich zu?
  • Wie schwierig oder einfach sind die Tools zu bedienen, die für die Analyse der Lernprozesse notwendig sind?
  • Wie treffsicher sind die Instrumente (Wird jemand im 1. Semester bereits „abgestempelt“: Du schaffst es ja doch nie?)
  • Welchen „Preis“ bezahle ich als Lehrende?
  • Welche Daten sind erforderlich und woher kommen sie? Was meint der deutsche Datenschutz dazu?
  • Muss ich ständig alles in meiner Lehre anpassen?

Was könnten Learning Analytics für Lernende bedeuten?

  • Entsteht der gläserne Lerner?
  • Wollen Lernende überhaupt die ständige Protokollierung ihrer Aktivitäten und wenn ja, für welchen Preis?
  • Ist es eine „Versicherung“ gegen Misserfolg, wenn man den „Ratschlägen“ folgt?
  • Ist „Nichtstun“ noch „erlaubt“?
    Wer nicht lernen / denken will

Kein anderes Thema bei Opco12 hat bei mir bisher so viele Fragen gleich im Vorfeld aufgeworfen. Umso mehr freue ich mich auf das Online-Event am 05.06.12 mit Martin Ebner.

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From → Lernen

5 Kommentare
  1. Danke! Das sind doch wunderbare Fragen für unsere Session mit Martin Ebner!
    Bis (hoffentlich) dahin, JR

  2. Hallo Sonja Gerber,

    danke für den Beitrag. Ich würde da gerne zwei Punkte ergänzen, einmal zur der Frage:

    „Was würden Learning Analytics für mich als Lehrende bedeuten?“

    – ich sehe da die Datenerhebung weniger auf dem Level des einzelnen Lernenden, also will weniger die einzelne Person tracken, kontrollieren, sondern vielmehr über die Summe des Lernerverhaltens Informationen zur gestaltung und damit auch verbesserung eines Lernangebotes z.B. WBTs, Portals usw., bzw. kann dann auch Lernertypen,-gruppen differenzieren, für die das Angebot mehr oder weniger geeignet ist, um es entweder anzupassen, pder Beratungen auszusprechen z.B. für wen eignet sich das nicht usw. Wir sprechen hier ja nicht gleich von „aus dem Kurs werfen“, sondern mit dem Wissen über Lernende z.B. in der Bildungsberatungen (z.B. bei Volkshochschulen hier im Lande) entsprechende Beratungen für Lernende vorzunehmen oder diese Gruppen auch beim Kursdesign zu berücksichtigen. Dafür erheben wir dann Daten über Lernende gesammelt, nicht den einzelnen Lernenden als Person.

    „Was könnten Learning Analytics für Lernende bedeuten?“

    Hier vielleicht ein paar Gedanken zu den Fragen: Natürlich ist Nichtsrun erlaubt, auch Pausen oder wo wird z.B. abgebrochen sind wichtige Infos für die Kursgestalter. Der einzelnde Lernende kann Infos bekommen, wo z.B. der Kurs oft abgebrochen wurde oder so und sich aus solchen Informationen selst einordnen Mir geht es weniger um die Kontrolle des einzelnen Lernenden, als vielmehr darum, für Lehrende anonyme Daten ggf. auf aggregierter Ebene zu erhalten und den Lernenden aus diesen Erkenntnissen auch wieder Rückkopplungen zur Selbsteinschätzung zu geben….

  3. Sonja Gerber permalink

    Hallo Claudia Bremer,

    der letzte Satz „Mir geht es weniger um die Kontrolle des einzelnen Lernenden, als vielmehr darum, für Lehrende anonyme Daten ggf. auf aggregierter Ebene zu erhalten und den Lernenden aus diesen Erkenntnissen auch wieder Rückkopplungen zur Selbsteinschätzung zu geben….“ beruhigt mich sehr.

    Zur Optimierung von Lernangeboten kann ich mir LA auch gut vorstellen. Allerdings bin ich der Meinung, dass ein guter Tutor auch ohne große Datenerhebung – ggf. mit dem Bauch 😉 – Lurker und „Nichteinlogger“ recht schnell identifizieren kann. Auch weiß ein guter Tutor, wo und welche Probleme regelmäßig auftreten könn(t)en. Bei WBTs geht das natürlich nicht.

    Auch weiß ich nicht, ob es gut ist, wenn man Lernenden immer alle Steine aus dem Weg räumt. Manchmal muss man sich halt auch durchbeißen ….

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